Baustelle Bolongaropalast im Frankfurter Westen: Wie gehen die Arbeiten voran? Mitglieder des Höchster Geschichtsvereins durften sich den Stand Juni 2022 ansehen. Es gibt noch eine Menge zu tun.

Das 150jährige Jubiläum der Eiche auf dem Schlossplatz wurde gebührend gefeiert

Vom Jubiläum der Schlossplatz-Eiche über das Schlossfest bis zu Stammtischen, Vorträgen und dem Tag des offenen Denkmals gibt es 2022 viele Termine.

Auch in diesem Jahr werden die Konservierungen ­unserer Steinobjekte im Zollgarten weiter gehen. Durch zahlreiche Spenden können gleich mehrere ­Figuren in Angriff genommen werden.

Die Kinder- und Jugend-AG hat zwei neue Angebote erarbeitet, um Kindern und Jugendlichen die Höchster Geschichte und Altstadt näherzubringen. Diese Projekte werden aus Mitteln des Förderprogramms Innenstadt Höchst der Stadt Frankfurt am Main, Stadtplanungsamt, gefördert.

Türkenkapelle, Karpfenwirt-Grabstein, Nassauische Säule und die ersten Grenzsteine – alles erstrahlt dank vieler Spenden nach und nach im neuen Glanz.

Wir konnten den Palleske-Nachlass ankaufen und so für Höchst sichern. Am 10. Juni 2021 wurde das Konvolut im Zollgärtchen übergeben. Der rasche Ankauf wurde nur möglich durch viele kleine und größere Spendenbeträge. Viktor Palleske war von 1899 bis 1910 Bürgermeister der Stadt Höchst.

Wie im Höchster Kreisblatt vom 8. Juni 2021 zu lesen war, haben Höchster Bürger/innen im Rahmen eines Ideenwettbewerbes Vorschläge zur Neugestaltung des Ettinghausenplatzes eingereicht. Einer dieser Vorschläge ist von unserem 2. Vorsitzenden Peter Abel. Hier die ausführliche Fassung mit erläuternden Skizzen:

Der Hobbyhistoriker und Mitbegründer des Griesheimer Geschichtsvereins, Dennis Blum, konnte im letzten Jahr einen Teil des Nachlasses der Familie Palleske für 2.000 Euro erwerben. Nun bietet er uns „Kollegen“ vom Höchster Geschichtsverein an, das umfangreiche und spannende Konvolut zum gleichen Preis zu übernehmen.

Wir sind uns sicher: ­Jeder ist in Höchst schon mal über seine Cartoons gestolpert. Am Ettinghausenplatz zum Beispiel. Da hängt am Mülleimer die Zeichnung „Die Altstadt ist keine Müllkippe“. Auch zu den Schlossfesten erscheinen seine Karikaturen …

Der Höchster Heinrich Bauer war ein begeisterter Künstler und Fotograf. Seine umfangreiche Sammlung von über 1500 Glasplattendias und -negativen, entstanden größtenteils zwischen 1930–1940, überließen er bzw. seine Erben dem Geschichtsverein.
Wir haben bereits 150 Arbeitsstunden in die digitale Erfassung investiert – und es hat sich gelohnt.